Nachhaltigkeit

Umwelt und soziale Gerechtigkeit liegen uns am Herzen. Speziellen Wert legen wir auf das Erleben eines nachhaltigen Umgangs mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Ressourcen, auf die Bildung des Bewusstseins für die Umwelt und das Aufbauen von Handlungskompetenzen durch unmittelbares Tun. 

Die Filasez hat es sich zum Ziel gemacht, aktiv zur Umsetzung der Ziele der Agenda 2030 beizutragen. Dieses Anliegen bezieht sich sowohl auf den Unterrichtsinhalt wie auch auf den ganz alltäglichen Umgang mit unseren Mitmenschen, unseren Ressourcen und Anschaffungen.

Wir sind bestrebt, die Nachhaltigkeit der Filasez stetig weiterzuentwickeln. Wie mit allem, fangen wir auch hier klein an und dehnen unsere nachhaltigen Handlungen immer weiter aus. 

Der bevorstehende Aufbau eines Bildungsfonds ist Teil unseres Nachhaltigkeitsgedankens, wie auch die geplante Verbreitung unserer Erfahrungen auf der Webseite. Die transparente Darstellung unserer Bestrebungen gegen aussen ist ein Kernpunkt, dadurch wird unser Handeln multipliziert.

Die nächsten Schritte:

Am besten können wir beim Konsum und bei der Abfallreduktion ansetzen: Der Rohstoffkreislauf wird durch Abfalltrennung und -vermeidung geschlossen und wir achten auf sparsamen Umgang mit dem Energieverbrauch. Schulmaterialien beziehen wir vor allem in der ersten Phase aus Secondhand-Quellen und wir achten dabei auf möglichst natürliche Materialien.
In einem weiteren Schritt erwerben wir sie aus sozial und ökologisch nachhaltiger Produktion und stellen sie selber her. Wir achten darauf, durch unsere eigenen Kunstwerke nicht noch mehr Abfall zu produzieren. Das heisst, wir stellen Produkte her, die am Ende ihres Lebens wieder dem Stoffkreislauf zugeführt werden können, zum Beispiel durch Bemalen von Holz mit Pflanzenfarben statt mit herkömmlichen Mitteln. Wir setzen uns für eine nachhaltige Landwirtschaft ein und betreiben aktiven Klimaschutz, indem wir Lebensmittel für den Mittagstisch grösstenteils bei lokalen und biologischen Betrieben einkaufen. Die Kinder sollen auf diesen Betrieben beim Anbau, der Pflege und der Ernte mithelfen können und den Stoffkreislauf beim Anlegen eines biologischen Gemüsegartens kennenlernen: Die verwertbaren Rohstoffe werden kompostiert, am Kompost beobachten wir die Zersetzung sowie die Humusbildung und verwenden die frische Erde wieder im schuleigenen Garten. Beim Verarbeiten des geernteten Gemüses und beim Zubereiten des Mittagessens befassen wir uns mit gesunder Ernährung und bald können die Kinder einfache Gerichte selber zubereiten. Wir fördern die Biodiversität indem wir für Kleintiere vorhandene Strukturen im Schulgarten stehen lassen, wie z.B. eine ökologisch wertvolle Wiese und neue Nischen schaffen, wie z.B. ein Kleintier-Asthaufen.

Die Kinder lernen in hohem Masse, sich zu organisieren, miteinander etwas zu besprechen, zu planen, umzusetzen und Konflikte zu lösen. So erhalten sie eine gute Basis für ein funktionierendes Miteinander im jetzigen und späteren Leben. Sie werden ausserdem dazu ermutigt, unternehmerisch und fair zu handeln, z. B. durch den Verkauf von selbst hergestellten Produkten am lokalen Markt. Auch eigens von den Kindern initiierte und geleitete Projekte können weitere Nachhaltigkeitsbereiche abdecken.

Die Recherche und der Bezug von Umwelt-Verträglichen Materialien, Schaffung neuer Strukturen wie auch der Aufbau eines Systems, indem die Kinder den Raum haben, sich auszutauschen, zu reflektieren und zusammen zu planen brauchen Zeit und erfordern ein zusätzliches Budget. 
Dafür sind wir auf der Suche nach Sponsoren und Unterstützern. Vielen Dank!