von der Faltpalette zum Schrank

Die Filasez hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Nachdem ich den klaren Auftrag zur Verwendung von Holz aus nachhaltigen Quellen und Ursprüngen erhalten hatte, habe ich mit der Suche nach Material für den Bau von zwei Schränken zur Aufbewahrung von Ideen, Materialien, Werkzeugen, Papieren, Erfindungen, Farben, Gerüchen, Träumen und Wünschen für die Filasez angefangen.

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Es war nicht schwer, einen Holzlieferanten zu finden der sein Holz als "nachhaltiges Produkt" deklariert zu finden. Aus reiner Neugierde las ich die Details und war überrascht, dass das Holz aus Russland, Deutschland, Finnland oder Kroatien stammt, was aus meiner Sicht den ökologische Aspekt dieses Materials hinfällig macht.

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Während den Stöbern nach Sägewerken in der Nähe und der Recherche nach der Herkunft des Holzes bin ich unter anderem auf das Label "Schweizer Holz" https://www.holz-bois-legno.ch/de.
gestossen. Dieses Label macht alles, was die Nachhaltigkeit in diesem Bereich betrifft, sehr deutlich. Doch noch nachhaltiger als neues Material ist gebrauchtes.

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Der Verein "Wiederverwerkle" https://www.wiederverwerkle.ch/ in Winterthur, hat es sich zum Ziel gemacht, gebrauchtes Holz und Metallwaren für den Wiedergebrauch zu sammeln und aufzubereiten.
Das wiederverwendbare Holz hat mich sofort inspiriert und es sind Rollgestell und Rollwagen aus Faltpaletten, Restholz und gebrauchten Rädern entstanden.
Die Kinder finden die "Chäreli" top und wir sind in der Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit an unserer Schule einen kleinen Schritt weiter gekommen. Auch im Kleinen einen grossen Unterschied machen, das wollen wir.

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Von José Suárez