Wieder zurück in der Schule haben wir ein paar Erinnerungen an unseren Camping-Tage in Gütighausen gesammelt. Die möchten wir mit Euch teilen:
Camping-Leben
Geschlafen haben die einen im Zelt, andere in der Hängematte, wieder welche unter freiem Himmel und zuletzt noch im Auto auf einer Riesenmatratze.
Am Morgen zwitscherten die Vögel bereits um 4:30 Uhr, doch wir schliefen meist noch 4 Stunden länger.
Das Wetter war wirklich sehr heiss und über-sonnig. An einem Abend kam ein leichtes Gewitter mit kurzem Regen und wir haben alle unsere Sachen in das grosse Zelt gerettet. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass danach alles drunter und drüber war !
Am Abend hörten wir eine Gute- Nacht- Geschichte und sangen in der Hängematte zweistimmige Lieder. Das war eine richtig schöne entspannte Stimmung.
Kiosk
Sicherlich war unser Einkauf am Kiosk ein Highlight unseres Aufenthaltes. Dafür hatte jedes Kind Fr. 5.- zur Verfügung. Schon gleich bei Ankunft haben ein paar Kinder lange die Glacé-Tafel studiert. Andere dachten die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten durch, besprachen sie, änderten ihre Wahl und freuten sich ja so auf den Moment des Eis-Geniessens. Es reichte zum Beispiel für:
- genau 25 Gummi-Haie,
- ein Biskoff- Stengeli- Glace von Lotus: Das beste Industrie-Eis !
- Ein paar Gummi-Schlangen,
- ein Twister-Eis, pink-weisse Marshmellows und Gummi-Haie
- ein Raketen-Eis und ein Milz-Getränk
- ein enttäuschendes Smarties-Eis
Spannend fanden wir auch zu sehen, was andere mit dem gleichen Geld gekauft haben.
Mahlzeiten
Am ersten Tag bereiteten wir zum Abendessen mega leckeres Bircher-Müsli mit viel Schlagrahm zu. Das Joghurt dafür haben wir selber hergestellt, nämlich aus der Milch von unserem Besuch auf dem Eschenberg; das war am Donnerstag vor den Camping-Tagen.
Meist haben wir sogar in dieser Riesen- Hitze auf dem Feuer gekocht. Es gab Porridge, gebratene Würste und Älpler Magronen.
Erlebnisse in der Thur
Wir sind im Wasser gelaufen und gleichzeitig geschwommen.
Wie schön war es lange Zeit flussaufwärts der Thur entlang zu laufen und uns dann im Fluss runter treiben zu lassen!
Wir hatten auch einen Baby Shark dabei. Den nannten wir nicht Sharky, sondern Jacqui. Der schwamm immer mit uns mit.
Die riesige schwimmende Avocado haben wir an ein Seil gebunden. Einer von uns hielt am Ufer das Seil fest. Die anderen sassen auf der Avocado und liessen sich auf der Thur treiben. Ein bisschen wie eine Fähre.
Und als wir am Abend noch schwimmen gingen, war das Wasser plötzlich warm. Wie konnte das nur sein ?
Tiere
Wir haben in der Thur Fische von 1.2 m (echt ?? oder waren das cm ?) Länge gefangen. Es gab auch ganz kleine Baby-Fische, kaum sichtbar, die wir mit etwas Wasser in der Hand gefangen haben. Auch Fische von 20 cm sind ins Netz gegangen.
Die Fische durften dann in die Rako-Kiste, die wir mit Wasser gefüllt hatten. Dort konnten wir die Tiere gut sehen und beobachten. Manchmal trieb die Rako-Kiste ganz alleine in der Thur runter und als Böötli konnten wir sie auch nutzen.
Unter den Steinen, die aus dem Wasser ragten, hielten sich kleine Krebse fest. Wir haben ein Photo gemacht und google gefragt, welche Tierart das sei, um sie zu bestimmen. Heraus kam, dass es eine Art Frosch sei. Wie lustig !
Wir haben auch Blutegel im Wasser gesehen.
Den Biber haben wir nicht gesehen, aber wir wussten, dass er da war. Es trieb einmal ein Ast voller frischer Blätter in der Thur; plötzlich verschwand er unter Wasser. Das geschah genau dort, wo der Biber seinen Bau hatte. Also hatte der Biber den Ast transportiert und unter Wasser gezogen.
Wir freuen uns bereits auf weitere Abenteuer in einem Schuljahr !





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